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Faust-Chronologie
Variationen des Faust-Stoffes

im deutschsprachigen Kulturraum

Daten
Ereignisse und Werke
1466 Der historische Georg Faust wurde wahrscheinlich in diesem Jahr in Helmstadt bei Heidelberg geboren. Zeitgenössische Quellen nennen ihn Georg Helmstetter oder Georgius Faustus.
1480 Nach einer anderen, weit verbreiteten Auffassung wird der historische Faust im württembergischen Knittlingen geboren.
1483 Der historische Faust aus Helmstadt schreibt sich an der Universität Heidelberg ein. 1487 erhält er den Magister.
1507 Der Benediktiner Johannes Trithemius aus Würzburg warnte in einem Brief auf Latein seinen Freund Johann Virdung in Heidelberg  vor Faust.
1540
  • In einem Brief aus Venezuela behauptet Philip von Hutten die Bewahrheitung einer Vorhersage Fausts.
  • Der angebliche historische Faust aus Knittlingen starb in diesem Jahr, vielleicht in einem alchemistischen Explosionsunfall.
1540er 
bis 1580er
Jahre
In diesen Jahren entstanden viele Geschichten und Legenden über Fausts schwarze Kunst und Pakt mit dem Teufel. 
Diese Geschichten zeigen Faust meistens in einem negativen Licht - er ist hier Narr statt Philosoph und  Schurke statt Held. Seine schwarze Kunst basiert teils auf Illusion, teils auf echter Magie. Viele Anekdoten charakterisieren Faust als unverschämt, unmoralisch, blasphemisch, eitel, selbstherrlich, kirchenfeindlich und teuflisch und sein brutales Ende (der Teufel tötet ihn) als moralische Konsequenz . Einige Geschichten zeigen ihn aber auch als selbstbewußten und witzigen Schalk.
1587 Das Volksbuch Historia von Johann D. Fausten/Dem weitbeschreyten Zauberer und Schwartzkünstler (...) wurde in Frankfurt am Main bei J. Spies veröffentlicht.
Das Volksbuch ist die erste Sammlung von Anekdoten und Geschichten über Faust. Es ist viel detaillierter als die früheren Texte und  zeigt uns Faust als Mensch. Er betreibt Alchemie und schwarze Magie und macht seinen Pakt mit dem Teufel. Er macht die katholische Kirche, den Papst und Mönche lächerlich. Er bekommt alles, was er haben will: Delikatessen, Wein, Frauen usw. Er macht Reisen in viele Teile der Welt. Er ist vorwitzig - er hat immer Fragen an den Teufel, ist immer neugierig und will immer etwas Neues lernen, egal was es ihn kostet. Er ist leichtfertig - er macht genau das, was er will und überlegt nie, welche Konsequenzen es vielleicht gibt. Er hat Gefühle und verliebt sich in Helena. Faust ist auch ein Held oder eine Projektionsfigur für die die Menschen des Mittelalters - er macht, was sie machen wollen aber nicht können, und er nimmt sich Freiheit, die sie nicht haben. Sogar der Teufel muss mit Faust Kompromisse machen. Am Ende wird Faust aber bestraft; nach 24 Jahren tötet der Teufel Faust und nimmt ihn in die Hölle mit.
1588 Die englische Übersetzung des deutschen Volksbuches, The Historie of the damnable life, and deserved death of Doctor John Faustus wurde wahrscheinlich in diesem Jahr veröffentlicht. Der früheste Druck, der heute noch erhalten ist, stammt aus dem Jahr 1592.
1589-92 In diesen Jahren entstand Christopher Marlowes Drama The Tragicall History of the Life and Death of Doctor Faustus und wurde in London aufgeführt und veröffentlicht.
1593 Ander Teil D. Johann Fausti Historien, von seinem Famulo Christoph Wagner.
1599 Erster Theil der Wahrhafftigen Historien ... von Doctor Johannes Faustus. Zweites Volksbuch, von Georg Rudolff Widman.
1608 Marlowes Drama wurde zum ersten Mal auf Deutsch in Graz aufgeführt.
1666 Die erste dokumentierte deutsche Aufführung von einem Faust-Marionettenspiel in Lüneburg.
1674 Das ärgerliche Leben und schreckliche Ende des viel-berüchtigten Ertz-Schwartzkünstlers Johannis Fausti. Drittes Volksbuch, von Nicolaus Pfitzer.
1715 Die Theatergesellschaft von J. A. Stranitzky führte im Kärntertortheater in Wien "Leben und Tod Doktor Faustus" auf.
1725 Des durch die gantze Welt beruffenen Ertz-Schwartzkünstlers und Zauberers Doctor Johann Fausts, Mit dem Teufel auffgerichtetes Bündnüß, Abentheuerlicher Lebens-Wandel und mit Schrecken genommenes Ende. Viertes Volksbuch, von einem "Christlich-Meynenden".
1730 Borosini und Sellier produzierten im Kärtnertortheater in Wien ein 'musikalisch-pantomimisches Ballett'D. Faust
1733 Gespräche im Reich derer Toten zwischen dem ehemaligen Französichen General-Feld-Marschall Herzog Franz Heinrich von Luxemburg und Doktor Johann Fausten, zweier weltbekannten Erzzauberer und Schwarzkünstler.
1759 Gotthold Ephraim Lessing veröffentlichte im 17. Literaturbrief eine Szene seines Schauspielfragments Dr. Faust
In der Szene tested Faust sieben Geister der Hölle auf ihre Schnelligkeit, weil er vom schnellsten Geist bedient werden will. Jeder Geist behauptet, der schnellste zu sein, aber am Ende gewinnt der Geist, der so schnell ist wie der Übergang vom Guten zum Bösen. Die Szene ist zum Teil lustig, denn Faust ist charismatisch, sarkastisch und ironisch und zeigt keine Angst vor den Geistern. Er behandelt sie herablassend, wie Diener eben. Wie die Szene die Themen Wahrheit, Tugend, Lernen und Vernunft behandelt, ist stark von der Aufklärung geprägt. Sie mischt weltliche und metaphysische Anliegen. In der Einleitung zu der Szene argumentiert Lessing, dass die Faust-Legende für die Deutschen so wichtig ist wie Shakespeare für die Engländer. Lessing hatte wohl auch geplant, dass Faust gerettet wird, zum ersten Mal in der Literatur.
1772-75 Johann Wolfgang Goethe schrieb seinen Urfaust.
1775 P. Weidmann veröffentlichte Johann Faust, ein allegorisches Drama in Wien.
1776 Maler Müller veröffentlichte seinen philosophischen Roman Situationen aus Fausts Leben in fünf Büchern.
1778 Maler Müller schrieb Fausts Leben dramatisirt.
1779 Fausts letzter Tag. Pantomime komponiert von Karl von Ordonetz.
1790
  • Goethes Faust. Ein Fragment wurde gedruckt.
  • Johann Friedrich Reichardt komponierte Musik zu Göthes Faust
1791
  • Friedrich Maximilian Klinger veröffentlichte sein Drama Fausts Leben, Thaten und Höllenfahrt.
  • Sowohl Anton Radziwill als auch Karl Eberwein komponierten Bühnenmusik zu Goethes Faust. 
1797
  • Julius Soden veröffentlichte das Volksschauspiel Doktor Faust.
  • Johann Ignaz Walter komponierte die Oper Doctor Faust
1804 Adalbert von Chamisso veröffentlichte sein Gedicht "Faust. Ein Versuch".
In Chamissos Version sagt Faust in seinem ersten Monolog, dass sich der Mensch auf der Suche nach Wahrheit und Antworten auf seine Fragen im Kreis dreht. Die Sinne und die Vernunft treten zwischen den Menschen und die Wahrheit über den Geist, den Körper und die Gottheit, daher können wir nichts wirklich wissen, sondern konstruieren unsere eigene Realität.
1805-08 Achim von Arnim und Clemens Brentano veröffentlichten die Ballade “Doktor Faust. Fliegendes Blatt aus Cöln” in Des Knaben Wunderhorn.
1808 Goethe veröffentlichte Faust. Eine Tragödie. Das Drama bekam später den Titel Faust - der Tragödie erster Teil, oder einfach Faust I.
1809 Ludwig van Beethoven komponierte das "Flohlied des Mephisto", op. 75 Nr. 3.
1813 Ludwig Spohr komponierte die Oper Faust, die 1816 uraufgeführt wurde.
1814-19 Franz Schubert komponierte mehrere Lieder nach Motiven aus Goethes Faust.
1814 Joseph Strauß komponierte die Oper Fausts Leben und Thaten.
1815 August Klingemann, Faust. Ein Trauerspiel.
1829
  • Goethes Faust I wurde zum ersten Mal öffentlich aufgeführt.
  • Christian Dietrich Grabbe veröffentlichte sein Drama Don Juan und Faust.
  • Albert Lortzing komponierte Schauspielmusik zu Grabbes Don Juan und Faust.
1831 Richard Wagner veröffentlichte Sieben Kompositionen zu Goethes Faust. WWV 15.
1831/32 Felix Mendelssohn-Bartholdy komponierte die Kantate Erste Walpurgisnacht, op. 60.
1832
  • Goethes Faust, der Tragödie zweiter Teil (also Faust II) wurde veröffentlicht.
  • Léon de Saint-Lubin komponierte die Pantomime Dr. Fausts Vetter.
1833-35 Nikolaus Lenau schrieb seine dramatisch-lyrische Verserzählung Faust. Ein Gedicht. (Sie wurde erst 1954 uraufgeführt).
Der Anfang von Lenaus Faust ist typisch romantisch: Er enthält viele Naturmetaphern und thematisiert die Sehnsucht nach Vollkommenheit oder dem Unendlichen sowie die Erfolglosigkeit des Strebens und Suchens. Faust strebt danach, seinen Zweifeln und der Verdunkelung seiner Seele zu entkommen, aber Naturwissenschaft hilft auf der Suche nach Wahrheit nicht weiter.
1840 Richard Wagner komponierte die erste Version seiner Faustouvertüre.
1841 Ida von Hahn-Hahn veröffentlichte Gräfin Faustine in Berlin.
1843-53 Robert Schumann komponierte Szenen aus Göthes Faust, die 1862 uraufgeführt wurden.
1846-47 Sowohl Karl Simrock als auch Johann Scheible sammelten Versionen von Faust-Puppenspielen und veröffentlichten sie.
1850
  • Goethes Faust I wurde zum ersten Mal relativ frei von Zensur in Wien aufgeführt.
  • Franz Lachner komponierte die Oper Faust.
1851 Heinrich Heines Ballett Der Doktor Faust. Ein Tanzpoem wurde veröffentlicht. Heine hatte es Mitte der 1840er Jahre geschrieben.
Mephistopheles ist hier Mephistophela und erscheint zuerst als Balletttänzerin. Heine baut viele Tanzarten, u.a.  pas de deux , Quadrillen, Reigen und Ronden, Polkas, Menuette, griechische Kampftänze und Bachantentänze, eine antike Humoreske und einen Großvatertanz ein.
1854
  • Goethes Faust II wurde in einer Bearbeitung von A. E. Wollheim da Fonseca in Hamburg aufgeführt.
  • Franz Liszt komponierte seine Faust-Symphonie in drei Charakterbildern.
1859/60 Franz Liszt komponierte Musik zu zwei Episoden aus Lenaus Faust
1859-69 Ferdinand Stolte veröffentlichte Faust. Dramatisches Gedicht in vier Theilen in Hamburg.
1862
  • Friedrich Theodor Vischer, Faust, der Tragödie III. Teil. Von Deutobold Symbolyzetti Allegoriowitsch Mystifizinski.  Parodie von Goethes Faust.
  • Julius Hopp komponierte die Opernparodie Fäustling und Margarethel.
1872 Ferdinand von Roda komponierte sein Musikdrama Faust.
um 1874 August Conradi komponierte Höllen-Galopp aus der Feerie: 'Faust und die schöne Helena'.
1876 Goethes Faust I und II wurden in Weimar auf einer Simultanbühne von Otto Devrient aufgeführt.
1881-85 Franz Liszt komponierte seinen Mephisto-Walzer und seine Mephisto-Polka.
1887 Heinrich Zöllner komponierte sein Musikdrama Faust.
1894 Antonius Hafermann komponierte in Köln Noch ene Fauß! Ene Kölsche Fauß!
1895 Hango, Faust und Prometheus
1898
  • Wilhelm Schäfer schrieb Faustine, der weibliche Faust, eine Parodie auf Frauenemanzipation und Elektrizität (!) in der Form von Goethes Drama.
  • Spielhagen, Faustulus. Roman.
1900 Max Reinhardt spielte im Deutschen Theater Berlin den Mephisto.
1906 Gustav Mahler komponierte das Finale seiner 8. Symphonie zur Schlußszene aus Goethes Faust II.
1907 Alfred Brüggemann komponierte seine Oper Der Doktor Faust.
1908 Das Münchener Künstlertheater führte eine wichtige Inszenierung von Goethes Faust I auf.
1909-11 Max Reinhardt inszenierte Goethes Faust I und II auf einer Drehbühne mit Rundhorizont im Deutschen Theater Berlin.
1911 Frank Wedekind verfasste das Drama Franziska
1913 Der Student von Prag. Stummfilm mit Faustmotiven. Regie: Stellan Rye. Drehbuch: Hanns Heinz Ewers.
1918
  • Oswald Spengler beschrieb in Der Untergang des Abendlandes den 'faustischen Menschen'.
  • Während des Ersten Weltkrieges führte ein Frankfurter Ensemble im vom deutschen Militär besetzten Brüssel Goethes Faust I auf. 
1919 Avenarius, Faust. Ein Spiel.
1925 Ferruccio Busoni (genannt der 'Doktor Faustus der Tastatur') komponierte auf der Basis des Puppenspiels die Oper Doktor Faust. Sie wurde in Dresden uraufgeführt.
1926
  • Faust - Eine deutsche Volkssage. Regie: Friedrich Wilhelm Murnau. Mit Gösta Ekmann, Emil Jannings und Camilla Horn.
  • Der Student von Prag. Regie: Henrik Galeen. Mit Conrad Veidt.
1927 Hermann Hesse, "Ein Abend bei Dr. Faust." in: Fabulierbuch.
1932
  • Zu Goethes 100. Todestag gab es viele Faust-Aufführungen in Deutschland.
  • Blumelhuber, Jungfaust.
  • Kratzmann, Faust, ein Buch vom deutschen Geiste.
1932-33 Gustaf Gründgens spielte den Mephisto im Preußischen Staatstheater, Berlin.
1933 Max Reinhardt inszenierte Goethes Faust I in einer ganzen Fauststadt auf dem Festspielgelände in Salzburg.
1935 Der Student von Prag. Regie: Artur Robinson. Drehbuch: Hans Kyser.
1936
  • Klaus Mann veröffentlichte Mephisto. Roman einer Karriere.
  • Hermann Reutters Oper Doktor Johannes Faust wurde uraufgeführt.
1937-38 Rudolf und Marie Steiner inszenieren die ersten ungekürzten Aufführungen von Goethes Faust I und II in Paris und Dornach.
1941-42 Gustaf Gründgens inszenierte Goethes Faust I und II am Deutschen Theater, Berlin.
1943-44 Else Lasker-Schüler schrieb das Schauspiel Ich und Ich.
1947
  • Thomas Mann veröffentlichte seinen Roman Doktor Faustus. Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde.
  • Werner Egk komponierte Abraxas. Ein Faust-Ballett.
1949
  • Hanns Eisler komponierte seine Rhapsodie nach Texten aus Faust II.
  • Paul Dessau komponierte Schauspielmusik zu Faust I.
1950 Hermann Reutter komponierte die Oper Don Juan und Faust.
1952
  • Hanns Eisler schrieb sein Opernlibretto Johann Faustus
  • Paul Dessau komponierte Bühnenmusik zur Inszenierung des Urfaust.
1952-53 Bertolt Brecht bearbeitete Goethes Urfaust und schrieb "Thesen zur Faustus-Diskussion."
1957 Schwarze, Faustens Ende. Drama.
1957-58 Gustaf Gründgens inszenierte Goethes Faust I am Deutschen Schauspielhaus, Hamburg.
1960 Faust. Regie Peter Gorski. Verfilmung der Inszenierung von Gründgens. Darsteller: Gustaf Gründgens, Will Quadflieg, Elisabeth Flickenschildt, Ella Büchi.
1968 Volker Braun veröffentlichte Hans Faust. (Neufassung 1973)
1969 A. P. Gütersloh, Die Fabel von der Freundschaft. Ein sokratischer Roman
1970 Friedrich Dürrenmatt bearbeitete und inszenierte Goethes Urfaust in Zürich.
1973 Rainer Kirsch, Heinrich Schlaghands Höllenfahrt. Komödie.
1977
  • Klaus Peymann inszenierte Goethes Faust I und II in Stuttgart.
  • Wolfgang Rihm komponierte die Oper Faust und Yorick.
1981 Mephisto. Regie: Istvan Szabo.
1982 Doktor Faustus. Film nach Thomas Manns Roman. Regie: Franz Seitz. Mit Jon Finch, André Heller, Gaby Dohm.
1983 Alfred Schnittke komponierte seine Faust-Kantate Seid nüchtern und wachet.
1985 Gretchens Faust. Fernsehfilm. Regie:  Joachim Roering. 
1989 Faust - Vom Himmel durch die Welt zur Hölle. Verfilmung. Regie: Dieter Dorn.
1992 Frau Faust. Regie: Klaus Karlbauer. Österreich.
1994
  • Reinhold Wittig entwarf sein Brettspiel Dr. Faust.
  • Um jeden Preis. Fernsehspiel nach dem Roman Fette Jahre von Bernd Sülzer. Regie: Kai Wessel. ZDF.
1995 Alfred Schnittke komponierte seine Oper Faust nach dem Volksbuch.
seit 1995 Faust-Festspiele in Kronach, Bayern.
1997
  • Faust - Die Rockoper. Musik und Regie: Rudolf Volz.
  • Faust & Fisto. Musical frei nach Goethe. Buch und Songtexte von Erik Rastetter. Musik von Michael Postweiler. Uraufgeführt im Sandkorn-Theater Karlsruhe.
1998 Theater: Faust I. Fernsehsendung. Regie: Cordula Trantow. Darsteller: Karl Walter Diess, Norbert Mahler, Elisabeth Degen. Bayerischer Rundfunk.
2000 Peter Stein inszenierte beide Teile von Goethes Faust. Premiere auf der EXPO 2000 in Hannover.
2002 666 - Traue keinem mit dem du schläfst. Komödie. Regie: Rainer Matsutani.

Zuletzt geändert am 13. Mai 2005